Konzeption KITA

 

„Unsere Kinder sind unsere wichtigsten Gäste, die zu uns ins Haus kommen, sorgsam Zuwendung erfahren, eine Zeitlang verweilen und dann aufbrechen, um ihre eigenen Wege zu gehen.“

Henri Nouwen

 

 

 

Die Konzeption als Download: 2020-2021 Konzeption KG-Griffen

PÄDAGOGISCHES KONZEPT

Pfarrkindergarten Griffen
Alte Hauptstraße 7
9112 Griffen
Kontakt: 04233/2449
Mobil: 0664/73304811
E-Mail: pfarr-kg.griffen@aon.at
Leiterin: Gertrude Mischitz

INHALTSVERZEICHNIS

Vorwort
• Leiterin des Pfarrkindergartens Griffen: Frau Gertrude Mischitz
• Rechtsträger: Pfarre Markt Griffen, Msgr.KR. Johann Dersula, Pfarrprovisor
• Bürgermeister der Marktgemeinde Griffen: Herr ÖkR Josef Müller

Geschichte unseres Kindergartens
• Chronik – Wie alles begann

Fachpersonal – Unser Team
• Unser Team stellt sich vor
• Teamarbeit
• Fort- und Weiterbildungen

Organisation unseres Hauses
• Name und Adresse der Einrichtung
• Rechtsträger
• Angebote

Räumlichkeiten
• Unsere Räumlichkeiten im Innen- und Außenbereich

Küche und gesunde Ernährung
• Hauseigene und gesunde Küche

Unsere pädagogische Arbeit
• Unser Tagesablauf
• Unser Schwerpunkt – Religiöse Bildung im Kindergarten
• Bildungs- und Erziehungsbereiche
• Kompetenzen
• Integration
• Beobachtungen, Dokumentation und Entwicklungsgespräche

Feste und Feiern im Jahreskreis
• Feste, die wir gemeinsam mit der Pfarre feiern
• Feste im Kindergarten
• Feste, bei denen wir Elemente mitgestalten

Kooperation/Vernetzung
• Zusammenarbeit mit anderen Institutionen

Schlussworte

Vorwort

Liebe Eltern, liebe Leserinnen und Leser!

„Unsere Kinder sind unsere wichtigsten Gäste,
die zu uns ins Haus kommen, sorgsame Zuwendung erfahren,
eine Zeitlang verweilen und dann aufbrechen,
um ihre eigenen Wege zu gehen.“

(Henri Nouwen)

Momente des sinnhaften Handelns, Momente des Glücks, Momente intensiver Lebensfreude – das wünschen wir allen Kindern und uns, die in diesem Kindergarten einen Teil ihres Lebens verbringen. Für uns Erwachsene soll diese pädagogische Konzeption einerseits Werkzeug dafür sein, offen zu bleiben für die Anliegen und Bedürfnisse der Kinder sowie Eltern und uns andererseits in unseren Weiterentwicklungsprozessen unterstützen. Mit Sensibilität und entsprechendem Fachwissen planen wir unsere Ziele und Schwerpunkte, um den Bedürfnissen und Entwicklungsstufen der Kinder gerecht zu werden.
Auf den folgenden Seiten bekommen Sie einen Einblick, was wir gemeinsam im Kindergartenteam erarbeitet haben und wie die Bildungsarbeit bei uns im Pfarrkindergarten Griffen gestaltet wird.
Sie werden merken, dass diese Kindergarten-Konzeption nicht allgemein abgefasst ist, sondern auf der konkreten Arbeit mit den Kindern sowie den Chancen und Herausforderungen der Pfarrgemeinde und der Marktgemeinde Griffen aufbaut.
Da sich im Moment in unserer Gesellschaft viele Dinge verändern, wollen wir diese Konzeption im Gespräch mit Ihnen und auf der Basis der aktuellen Kindergartenarbeit weiterentwickeln.
Nach dem Motto:

„Nicht das Ziel ist der Weg
sondern
der Weg ist das Ziel.“

(Konfuzius)

Gertrude Mischitz
Kindergartenleiterin

Liebe Eltern, liebe Pädagoginnen,
liebe Leserinnen und Leser!

In einer Zeit, wo wir mitten in den gewaltigen Umwälzungen auf dem pädagogischen Bereich stehen, bin ich der Leiterin Frau Gertrude Mischitz und ihrem Team dankbar, dass sie die Mühe auf sich genommen und ein pädagogisches Konzept für unseren Pfarrkindergarten erarbeitet haben.

Ich danke dem gesamten Team für die hingebungsvolle und engagierte Arbeit, die es zum Wohl der Kinder unseres Pfarrkindergartens mit Herz und Liebe leistet.
Da dieses Konzept auf der konkreten Arbeit mit den Kindern aufbaut, wünsche ich vom Herzen ein gutes Gespräch mit Eltern und Pädagoginnen bei der Weiterentwicklung des Konzepts in der Bildungsarbeit mit den Kindern.

„Wo Kinder sind, ist ein goldenes Zeitalter.“
( Novalis)

Bei uns gibt es die Kinder noch – der volle Kindergarten ist ein schönes Zeugnis. Da können wir glücklich und dankbar sein: den jungen Menschen für ihr Ja zum Leben und für ihre Achtung vor dem Leben.

Und da sind alle Verantwortlichen – Eltern, Pfarre und Gemeinde – aufgerufen, bestmögliche Voraussetzungen für einen guten Start unserer Kinder zu schaffen.

Ich danke der Marktgemeinde mit Bürgermeister ÖkR Josef Müller für die ausgezeichnete, gedeihliche Zusammenarbeit im Kindergartenkuratorium. Alle Mitglieder des Kuratoriums tragen zu einer positiven Atmosphäre bei und haben stets das Wohl und die gute Entwicklung unserer Kindergartenkinder im Auge.
Als Pfarrkindergarten wollen wir aber auch in Zukunft unsere Werteausrichtung nicht aus den Augen verlieren. Rabindranath Tagore erinnert uns:

„Jedes Kind
bringt die Botschaft,
dass Gott die Lust
am Menschen noch nicht verloren hat.“

Diese Botschaft von Gott, der uns die Kinder geschenkt hat und sie liebt, wird Leitlinie bleiben.

„Wir müssen vor Hoffnung verrückt sein“, so Wolf Biermann in einem Willkommenslied an seine Tochter Marie.
„Wir müssen trunken sein vor Hoffnung. Denn wer seine Zukunft auf ein Kind setzt, wirft Sonne in die Welt und Licht in das Dunkel und Freude in die Traurigkeit.“

Ich lade Sie ein, setzen auch wir unsre Hoffnung auf das Kind: Eltern, Pädagoginnen, Pfarre und Marktgemeinde Griffen.

„Kinder hören mit den Augen und sehen mit dem Herzen“. Albert Herold

Ihr Seelsorger
Johann Dersula

Liebe Eltern, liebe Pädagoginnen
Geschätzte Leserinnen und Leser

Ein Kindergarten ist die erste, für manche sogar die wichtigste Bildungseinrichtung für unsere Kinder. Im Kindergarten erleben viele Kinder das erste Mal eine Gemeinschaft, ein WIR-Gefühl abseits der eigenen Familie.

Eine Gesellschaft braucht Zusammenhalt, gegenseitiges Verständnis, Wertschätzung und Rücksichtnahme, die Vermittlung von Werten, das Erlernen von Empathie und Respekt, um auf Dauer als Gemeinschaft überleben zu können.
Die Familie als kleinste Zelle unserer Gesellschaft ist dabei sicherlich mit Abstand das Wichtigste und Wertvollste, um unseren Kindern den Weg in eine gute Zukunft zu weisen.

Neben der Familie ist der Kindergarten aber ebenso wichtig, um das in der Familie Erlernte zu erproben, zu vertiefen, zu ergänzen und auszubauen.

Dafür bedarf es Menschen, die den Beruf der Kindergartenpädagogin und Kleinkinderzieherin nicht nur tagtäglich ausüben, sondern mit Freude und Engagement leben.
Als Bürgermeister der Marktgemeinde Griffen bin ich stolz, dass das Team unseres Pfarrkindergartens diese Einstellung zum Beruf, zur Aufgabe, in derart intensiver Weise verkörpert und in der Betreuung und Begleitung unserer Kleinsten eine Berufung sieht.

Ich habe mehrmals im Jahr das Vergnügen, die Kinder des Pfarrkindergartens und die Mitarbeiterinnen bei diversen Gelegenheiten zu treffen, sei es bei einem Ausflug auf den Schlossberg, bei Festen und Feiern, beim Tag der Sonne oder wenn sie das Gemeindeamt besuchen. Immer wieder bin ich überrascht, mit welcher Freude und Begeisterung unsere Kleinsten sich von den Pädagoginnen inspirieren und motivieren lassen, wie herzlich das Miteinander in den einzelnen Gruppen ist.

Im Kindergartenkuratorium, in dem die Pfarre und die Gemeinde vertreten sind, versuchen wir immer gemeinsam und auf Augenhöhe, die bestmöglichen Voraussetzungen für unseren Kindergarten, und damit für die Kinder, die Eltern und die Mitarbeiterinnen zu schaffen. Die Intentionen der Pfarre und der Gemeinde gehen dabei stets in dieselbe Richtung: Der Kindergarten soll und muss ein Wohlfühlort sein.

Die Rahmenbedingungen für die Führung von Bildungseinrichtungen wie Kindergärten, Horte und Schulen werden angesichts der immer komplexeren Rechtslagen, von Haftungsfragen bis Datenschutz, angesichts einer flexibler werdenden Arbeitswelt und deren familiären Auswirkungen aber auch angesichts der Auflösung von familiären Strukturen immer schwieriger. Trotzdem, oder gerade deshalb dürfen wir eine der wichtigsten Aufgaben einer Gesellschaft, für unsere Kinder die bestmöglichen Voraussetzungen für einen unbeschwerten und guten Start ins Leben zu schaffen, nicht aus den Augen verlieren und gemeinsam alle Anstrengungen darauf konzentrieren.
Dazu sind nicht nur wir als Gemeindeverantwortliche, die Pfarre als Träger des Kindergartens und deren Mitarbeiterinnen, sondern auch die Eltern aufgerufen, sich einzubringen und gemeinsam das bestmögliche zu erreichen.

Unsere Kinder sind es uns wert!

Ihr Bürgermeister
Josef Müller

Geschichte unseres Kindergartens

Wie alles begann…
Die Erkenntnis, Kindererziehung sei etwas Wichtiges, führte in den frühen 30er Jahren dazu, in der Marktgemeinde Griffen einen Pfarrkindergarten zu errichten.
Im folgendem soll ein Rückblick über das Entstehen und Werden des Griffner Pfarrkindergartens gebracht werden. Als Grundlage dienen die Aufzeichnungen der ehrwürdigen Schwestern vom Hl. Kreuz aus Graz, die am 13. September 1931 nach Griffen kamen.
Drei Schwestern hatten den Auftrag, die Leitung der Nähschule und des Kindergartens in Griffen zu übernehmen. Schwester Vitalis Schist für die Hausarbeit, Schwester Angela Neuhold für die Nähschule und Schwester Stefanie Kulterer für den Kindergarten.

1931 Erste Einschreibung

21 Kinder wurden für den Kindergarten angemeldet.

1931 begann der Betrieb im Kindergarten und in der Nähschule.

Die Kleinen wurden zum Schulgottesdienst in die Kirche geführt. Mit Gottes Segen durch Herrn Pfarrer Franz Ninaus wurde der Einzug in den Kindergarten von vielen Zuschauern verfolgt. Immer wieder meldeten Eltern ihre Kinder an und so war die Zahl bis Weihnachten auf 32 gestiegen.

1932 erfolgte die schriftliche Bewilligung zur Führung des Kindergartens
Über die folgenden Jahre finden sich keine Aufzeichnungen in der Chronik der Schwestern vom Hl. Kreuz.
1947 Sperre des Kindergartens für mehrere Monate wegen „Kinderlähmung“
1949 Pfarrer Johann Walcher
1950 Ferienaufenthalt für Kinder aus zerrütteten Ehen aus dem Bundesland Wien. Der Reinerlös aus dieser Aktion und jener der folgenden Jahre wurde für notwendigste Anschaffungen verwendet.
1962 folgten erste große Umbauarbeiten im Kindergarten.
1963 Einweihung des neu umgebauten Kindergartens durch Monsignore Johannes Zimolin
1973 Die Kreuzschwestern verlassen Griffen. Den Kindergarten übernimmt die Pfarre Markt Griffen – Hochwürden Dr. Friedrich Kernler.
1980 Pfarrer Johann Dersula übernimmt den Kindergarten.
1982 Siutz-Lobnig Liegenschaft wird erworben.
1986 Um- und Zubau im großen Stil

Küche, WC-Anlagen, Gartenanlage, Verlegung des Eingangs

1998 Nachbarliegenschaft Korak wird angekauft. – Erweiterung des Kindergartens mit einem Neubau, Altbausanierung, Adaptierung des Stadls
1999 Segnung und Eröffnung der dritten Gruppe mit Bischof Egon Kapellari

Kuratorium -Vereinbarung mit der Gemeinde

2003 Spielplatz – Ankauf
2005 Umbau der Küche – den gesetzlichen Anforderungen entsprechend
2005 Eröffnung einer Kinderkrippengruppe
2009 Zubau der Sonnengruppe
2010 Aus der Kinderkrippengruppe wird eine altersübergreifende Kindergartengruppe mit 20 Kindern.
2011 Umbau der Heizungsanlage – Fernwärmeheizung
2015 Zwei bestehende Kindergartengruppen werden umgewandelt – in eine Integrationsgruppe und eine zweite altersübergreifende Kindergartengruppe.
2015 Motorikpark – Einweihungsfeier am Spielplatz
2017 Neugestaltung der Außenanlage im Innenhof
2018
2019 Erweiterung einer Kindertagesstätte- Provisorisch im Turnsaal
2020 Corona Pandemie – Notbetrieb vom 18.03.2020-10.07.2020

Home Page –   Julia Smolnik und Jenny Lessiak, Schülerinnen der HAK-VK,erstellen als Maturaprojekt, unsere Kindergarten Homepage.

Verlängerung der KITA für ein 2. Kindergartenjahr

 

„Alles wirkliche Leben ist Begegnung“
(Martin Buber)

Fachpersonal
Unser Team stellt sich vor

Kindergarten

Gertrude Mischitz
Leiterin, Dipl. Kindergartenpädagogin & Hortpädagogin,abgeschlossene Leiterinnenausbildung

Marlies Theuermann
Dipl. Kindergartenpädagogin, abgeschlossene Leiterinnenausbildung

Barbara Habernik
Dipl. Kindergartenpädagogin & Früherziehungspädagogin

Stefanie Dobnig
Dipl. Kindergartenpädagogin, Dipl. Volksschullehrerin, abgeschlossene Leiterinnenausbildung

Lisa Sauerschnig
Dipl. Kindergartenpädagogin

Chiara Handke
Dipl. Kindergartenpädagogin & Hortpädagogin

Gernette Schuster
Kleinkinderzieherin & Tagesmutter

Doris Bierbaumer
Kleinkinderzieherin & Tagesmutter

Daniela Pinter
Kleinkinderzieherin & Tagesmutter

Maria Feik
Köchin

Claudia Lienhart
Küchenhilfe

Christine Roscher
Raumpflegerin

Melanie Sollhart
Raumpflegerin

 

KITA

Stefanie Traussnig
Dipl. Kindergartenpädagogin, abgeschlossene Leiterinnenausbildung, Zertifikatslehrgang Montessori für 1-3 Jährige

Sarah Hrastnik
Dipl. Kindergartenpädagogin

Christina Bierbaumer
Kleinkinderzieherin & Tagesmutter

Alle haben das gleiche Ziel!
Alle wissen, dass sie das Ziel nur gemeinsam erreichen können!
Jeder kennt die Richtung!
Jeder übernimmt Verantwortung!
Davon können wir lernen!

Um einen guten Ablauf in unserem Kindergarten im organisatorischen sowie pädagogischen Bereich zu gewährleisten, bedarf es einer gut funktionierenden Teamarbeit. Regelmäßige Besprechungen bieten Raum, um mit fachlicher Kompetenz, eigene Erfahrungen in der Gruppe zu hinterfragen beziehungsweise zu reflektieren und angestrebte Ziele zu erreichen. Durch den fachlichen Austausch entstehen immer wieder neue Anregungen und Ideen, wobei die Kreativität und die Kompetenz jeder einzelnen Mitarbeiterin genutzt wird. Vertrauen und Zuverlässigkeit sind in unserem Team für die Umsetzung unserer pädagogischen Arbeit sehr wichtig, damit wir im täglichen „Miteinander“ verantwortungsvoll arbeiten können. Regeln und Werte werden im Team erarbeitet und aufgestellt. Sie helfen allen Mitarbeiterinnen, Kindern und Eltern sich zu orientieren.

Auf jeden Fall macht Teamarbeit Freude und steigert die Qualität der
pädagogischen Arbeit.

„Leben heißt lernen“
(Konrad Lorenz)

Lebenslange Beweglichkeit im Denken und Handeln ist uns im Team ein großes Anliegen. Denn nicht nur Kinder sollen in der pädagogische
Begleitung Kompetenzen für lebenslanges Lernen erwerben, auch wir sind dahingehend gefordert.
Um die pädagogische Qualität in der Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtung zu sichern nehmen wir regelmäßig an Fortbildungs- und Weiterbildungsveranstaltungen, Fachvorträgen und Fachtagungen wie zum Beispiel:
• Fortbildungen vom Institut für Bildung und Beratung (IBB Kärnten)
• Fortbildungen der Caritas Kärnten
• Fortbildungen zum Thema Ganzheitlich Sinnorientierte Pädagogik nach Prof. Franz Kett
teil, um das Fachwissen zu erweitern und neue Impulse sowie Anregungen für die Arbeit mit den Kindern zu erhalten.

 

„Manchmal werden ganz gewöhnliche Dinge außergewöhnlich,
einfach,
weil man sie mit den richtigen Leuten macht.“
(Elisabeth Green)

Rückblick Fortbildungsveranstaltung: Religiöse Kraftquellen: Singen und Beten mit Kindern,
Pfarrkindergarten Griffen, 31.01.2017

ORGANISATION UNSERES HAUSES

Name und Adresse der Einrichtung

Pfarrkindergarten & Kindertagesstätte Griffen
Alte Hauptstraße 7
9112 Griffen

Telefon: 04233/2449
Handy: 0664/ 73304811
E-Mail: pfarr-kg.griffen@aon.at
Homepage: www.pfarrkindergarten-griffen.at

Rechtsträger

Pfarre Markt Griffen
Msgr.KR. Johann Dersula
Kirchgasse 13
9112 Griffen

Tel: 04233/2252
E-Mail: marktgriffen@kath-pfarre-kaernten.at

Öffnungszeiten und Ferienbetreuung

Montag bis Donnerstag: 06:30 – 17:00 Uhr
Freitag: 06:30 – 15:00 Uhr

Karwoche und Weihnachtsferien: geschlossen
Die Sommerbetreuung richtet sich nach den Schulferien: Sammelgruppe

Angebote / Schwerpunkte

• Schwerpunkt: Ganzheitlich Sinnorientierte Pädagogik
• Gemeinsame Feste, Feiern und Gottesdienste mit der Pfarre Markt Griffen und der Gemeinde Markt Griffen
• Kooperation mit der Volksschule Griffen
• Gemeindebücherei
• Schikurs
• Kinderfasching
• Waldpädagogik
• Motorik und Bewegungspark
• Verkehrserziehung
• Gesunde kindgerechte Küche – Gesunde Küche
• Verschiedene Projekte und Aktivitäten mit einzelnen Unternehmen aus Griffen
• PGA – Prophylaktische Gesundheitsarbeit, Zahngesundheitsförderung
• KITA – Ansätze der Emi Pikler & Montessoripädagogik

RÄUMLICHKEITEN – KINDERGARTEN

SONNEN – GRUPPE

REGENBOGEN – GRUPPE

STERNEN – GRUPPE

MOND – GRUPPE

RÄUMLICHKEITEN – KITA

MAUS – GRUPPE

SANITÄRBEREICH/WASCHRAUM

BEWEGUNGSRAUM RAUM FÜR ENTSPANNUNG

RAUM FÜR KLEINGRUPPENANGEBOTE
UND SONDERPÄDAGOGISCHE UND
THERAPEUTISCHE ANGEBOTE

MEHRZWECKRAUM FÜR
KLEINGRUPPENANGEBOTE

BÜRO DER LEITERIN

KÜCHE
UNSER GRUPPENRAUM

Hier spielt sich der Großteil des täglichen Geschehens ab. Durch verschiedene Raumaufteilungen hat jedes Kind die Möglichkeit seinen spielerischen Interessen gerecht zu werden. Mit Freunden zu spielen, aber auch sich zurückzuziehen und inmitten des Kindergartens ein wenig für sich selber sein, ist für uns sehr wichtig.

WOHN- UND FAMILIENBEREICH
Rollenspiele des täglichen Lebens wie z.B.
„Vater- Mutter- Kind“

BAUBEREICH
Baumeister am Werk!

KUSCHELBEREICH/ENTSPANNUNG
Kuscheln ist fein!

KREATIVES GESTALTEN
Wir sind kleine Künstler, hier können wir kreativ sein!

BILDERBUCHBEREICH
Ein herrlicher Platz zum Schmökern und Erkunden!

NATUR UND TECHNIK
Den Zusammenhängen auf der Spur!

DIDAKTISCHE SPIELE
Gemeinsam macht es Spaß!

BEWEGUNG

BEWEGUNG
Heißbegehrt ist unser Garten (Innenhof) und der große Spielplatz inklusive Motorikpark.

Es ist uns ein besonderes Anliegen, dass Bewegung im Kindergarten gefördert wird. Kinder wollen und müssen sich bewegen. So erobern sie Schritt für Schritt ihre Umwelt, bauen soziale Kontakte auf und machen wichtige Erfahrungen über sich selbst und ihren Körper.
Deshalb liegt es an uns, den Kindern Raum und Gelegenheit für bewegte Erziehung zu geben, die Erfahrungen mit dem Körper und allen Sinnen zulässt.

MOTORIKPARK
Die Idee zur Erweiterung des Bewegungsangebotes auf dem Spielplatz wurde 2015 beim Teamtag in Gamlitz (Europas größter Motorikpark) geboren. Gemeinsam mit den Vätern der Kindergartenkinder, Unternehmen und Helferinnen und Helfern gelang es uns, einen einzigartigen Motorikpark zu errichten.

WALD
Mit Kindern gemeinsam den Wald entdecken:
Der Wald ist der schönste Erlebnis- und Forschungsraum für Kinder. Gemeinsam mit Kindern den Umgang mit der Natur zu erleben, bedeutet insbesondere Impulse für die Sinne, die Fantasie und Kreativität sowie die Grob- und Feinmotorik. Kinder lernen über Stock und Stein zu springen, sich selbst zu vertrauen und Herausforderungen anzunehmen. Einerseits erhält das Kind während des Spiels in der freien Natur viele Gelegenheiten zum unbeobachteten Spiel, andererseits kann es ganz nebenbei viele Dinge in der Natur beobachten und somit eine Vielzahl an neuen Erkenntnissen gewinnen.

Vor einigen Jahren bekam unser Kindergarten eigens ein Waldstück von unserem Bürgermeister zur Verfügung gestellt, das wir zu jeder Jahreszeit und bei jeder Witterung gerne besuchen.

KÜCHE – GESUNDE ERNÄHRUNG

Für Kinder ist eine ausgewogene und gesunde Ernährung die Basis für Wachstum, Entwicklung, Gesundheit und Leistungsfähigkeit.
Sie benötigen daher eine ausgewogene und dem Alter angepasste Ernährung, die kindgerecht zubereitet und angeboten wird. Die gesunde Lebensmittelauswahl und frische Speisenzubereitung ist daher schon im Kindesalter wesentlich. Deshalb ist es uns wichtig, regionale Produkte, die täglich frisch von unserer Köchin eingekauft werden, zu verwenden. Jede Woche wird beim gemeinsamen Erstellen des Speiseplans darauf geachtet, dass die Kinder abwechslungsreiche Kost wie: Vollwertprodukte, frisches Gemüse, Salat sowie Fleisch und Fisch kennenlernen. Um der großen Herausforderung einer zeitgemäßen Küche gerecht zu werden, nimmt unsere Köchin regelmäßig an Fort- und Weiterbildungen teil. Denn ihr Slogan lautet:

„ESSEN SOLL SPASS MACHEN“

Das gemeinsame Essen erfüllt soziale Funktionen und strukturiert den Tagesablauf. Durch das selbstständige Tischdecken, Anrichten und Abräumen, Einkaufen und Zubereiten der monatlichen gesunden Jause, lernen die Kinder Verantwortung und Pflichten zu übernehmen.

Ob beim Fleischhauer, beim Bäcker oder im heimischen Supermarkt – die Kinder bekommen einen Einblick, wo man welche Produkte bekommt.

Das Tischdecken, sowie das Anrichten des Essens, erledigen die Kinder selbständig.

Alles Gott, ist dein Geschenk:
Unser Essen und Getränk,
Wärme und Geborgenheit,
das Gespräch zur Mittagszeit.
Und uns aneinander freun,
lass uns dafür dankbar sein.
Amen
(Mündliche Überlieferung)

UNSERE PÄDAGOGISCHE ARBEIT

UNSER TAGESABLAUF im Kindergarten

FRÜHDIENST – SAMMELGRUPPE
6:30 bis 7:30 Uhr
• Die Sammelgruppe ist ein gruppenübergreifendes Angebot für FrühaufsteherInnen.
• Die ankommenden Kinder treffen sich in einem Gruppenraum und haben somit die Möglichkeit auch Kinder anderer Gruppen zu treffen und Kontakte zu knüpfen.
• Die Zeit, in der meist noch wenige Kinder anwesend sind, nützt die Pädagogin um eine liebevolle Zuwendung jedes einzelnen Kindes zu verwirklichen und ermöglicht somit ein langsames und entspanntes Ankommen beziehungsweise einen ruhigen Start in den Tag.
• Erste Kontakte und Spiele mit der Pädagogin finden statt.
• Ab 7:30 Uhr gehen die Kinder in ihre Stammgruppen.

ORIENTIERUNGSPHASE
7:30 bis 9:30 Uhr
• In dieser Phase können die Kinder selbständig aus vorbereiteten Spiel- und Beschäftigungsbereichen und Beschäftigungsmaterialien wählen. Den Kindern steht der gesamte Gruppenraum mit den einzelnen Bereichen wie zum Beispiel Kreativbereich, Baubereich, Konstruktionsbereich, Gesellschaftsspielbereich, Wohn- und Familienbereich und vieles mehr zur Verfügung.
• In dieser Zeit wählen die Kinder ihre Spiele und SpielpartnerInnen selbständig.
• Sie bestimmen auch über die Dauer des Spieles.
• Angebote, Aktivitäten und Impulse der Pädagogin und Kleinkinderzieherin werden wahrgenommen.

GLEITENDE JAUSENZEIT
8:00 bis 9:30 Uhr
– um auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder einzugehen, bieten wir die gleitende Jausenzeit an. Wir legen Wert auf Selbstständigkeit, Tischkultur und eine abwechslungsreiche gesunde Jause.
• Ein Tisch in der Gruppe wird als Jausentisch vorbereitet.
• Die Kinder räumen selbständig ihren Jausenplatz her und wieder auf.
• Die Kinder essen ihre Jause wann und mit wem sie wollen.

AUFRÄUMRITUAL
Nach einem akustischen Signal mit einem Orffinstrument räumen alle Kinder gemeinsam ihren Spielbereich auf.

AUFLOCKERUNG
9:30 bis 9:45 Uhr
• Die wichtige, benötigte Bewegung wird gestillt.
• Um den Bewegungsdrang der Kinder zu stillen bzw. um aufzulockern, werden Laufspiele, Kreisspiele und verschiedene Bewegungsspiele sowie gezielte Bewegungsangebote eingesetzt.

BEGEGNUNG
9:45 bis 10:00 Uhr
• Der Morgenkreis bietet den Kindern einen strukturierten Tagesablauf.
• Die Begegnung fördert die Zusammengehörigkeit der ganzen Gruppe.
• Austausch von Aktuellem, Besprechung des Tagesablaufes, wer ist heute da und wer fehlt heute sowie Lieder, Gedichte, Fingerspiele und viele kleine Besonderheiten fließen hier mit ein.

KONZENTRATIONSPHASE
10:00 bis 11:00 Uhr
• Es ist die Zeit intensiver Tätigkeit.
• Verschiedene Bildungsangebote zu aktuellen Themen und Schwerpunkten werden in unterschiedlichen Sozialformen wie zum Beispiel Kleingruppen oder Teilgruppen durchgeführt.
• Die Angebote sind auf die Stärken und auf den Entwicklungsstand jedes Kindes ausgerichtet.

AUSKLANGPHASE
11:00 bis 11:30 Uhr
• Die verbleibende Zeit bis zum Mittagessen wird mit Spielen und Angeboten der Pädagogin und Kleinkinderzieherin genutzt.

MITTAGESSEN
11:30 bis 12:15 Uhr
• Vor dem Mittagessen wird das Zähneputzen mit allen Kindern durchgeführt.
• Während dem Zähneputzen helfen zwei Kinder beim Aufdecken des Mittagstisches.
• Mit viel Einfühlungsvermögen lassen wir dem Kind Zeit, neue Speisen kennenzulernen und unterstützen das Streben nach Selbständigkeit. Die Menge, die die Kinder zu sich nehmen wollen, bestimmen sie selbst.
• Danach werden bis 13:00 Uhr die Halbtageskinder in der Gruppe oder im Garten abgeholt.

ENTSPANNUNGSPHASE
13:00 bis 14:00 Uhr
• Die jüngeren Kinder ruhen sich in der Traumstunde aus, während die älteren Kinder sich in der Entspannungsgruppe/Wachgruppe beschäftigen können. Bei Schönwetter wird diese in den Garten verlegt. In den Wintermonaten und bei Schlechtwetter haben die Kinder die Möglichkeit sich in der Sternstunde bei ruhiger Musik, Geschichten und Traumreisen zu entspannen.
Kinder brauchen ein Wechselspiel von Spannung und Entspannung. Erholungsphasen sind wichtig für den gesamten Organismus und werden den Kindern in kindgerechter Form angeboten.

NACHMITTAG
14:00 bis 17:00
• Die Wünsche und Bedürfnisse der einzelnen Kinder stehen im Vordergrund und werden von der Pädagogin individuell aufgegriffen. Arbeiten vom Vormittag werden zu Ende gebracht und freie Spielzeit wird angeboten.
• Eine gemeinsame Nachmittagsjause gibt es um 15:00 Uhr.
• Der Kindergartentag endet um 17:00 Uhr (freitags jeweils um 15:00 Uhr)

UNSER TAGESABLAUF in der Kita

FRÜHDIENST – SAMMELGRUPPE
6:30 bis 7:00 Uhr
• Unsere Einrichtung öffnet um 6:30 Uhr.
• Die Sammelgruppe ist ein gruppenübergreifendes Angebot für FrühaufsteherInnen aus dem Kindergarten und der Kindertagesstätte.
• Die ankommenden Kinder treffen sich in einem Gruppenraum und haben somit die Möglichkeit auch Kinder anderer Gruppen zu treffen und Kontakte zu knüpfen.
• Die Zeit, in der meist noch wenige Kinder anwesend sind, nützt die Pädagogin, um eine liebevolle Zuwendung jedes einzelnen Kindes zu verwirklichen und ermöglicht somit ein langsames und entspanntes Ankommen beziehungsweise einen ruhigen Start in den Tag.
• Ab 7:00 Uhr gehen die Kinder in ihre Stammgruppen.

ZEIT FÜR ORIENTIERUNG UND VORBEREITUNG DER JAUSE
7:00 bis 8:00 Uhr
• In dieser Phase werden die Kinder von uns bei der Umstellung von der Familie auf die Atmosphäre in der Einrichtung begleitet.
• Wir nehmen uns Zeit für individuelle Rituale zwischen den Eltern und dem Kind, sowie uns und dem Kind.
• Die Kinder können sich in Ruhe von den Eltern verabschieden und ankommen.
• Nach der Verabschiedung von den Eltern fängt der Tag bei unseren Mäusen gemütlich an.
• In dieser Zeit findet auch die Freispielphase statt. Das Kind entscheidet was es tun möchte (spielen, zuschauen, malen, …), wo es spielen möchte (Bauecke, Puppenstube, …) und mit wem es spielen möchte (allein, mit anderen Kindern, der Pädagogin).
• Gemeinsam mit einer Kleinkinderzieherin bereiten die Kinder Obst oder Gemüse für die Jause vor.
• Die Lebensmittel werden gewaschen, geschält, in mundgerechte Stücke geschnitten und auf einem Teller angerichtet.
• Ein Jausentisch wird mit dem vorbereiteten Obst- oder Gemüseteller und kleinen Löffeln gedeckt.

ZEIT FÜR DIE JAUSE
8:00 bis 9:30 Uhr
Um auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder einzugehen, bieten wir die offene Jausenzeit an. Wir legen Wert auf einen wertschätzenden Umgang mit den Lebensmitteln, Tischkultur und eine abwechslungsreiche gesunde Jause.
Die Kinder bereiten mit Hilfe einer Kleinkinderzieherin ihren Jausenplatz vor, um ihre mitgebrachte Jause genießen zu können.

ZEIT FÜR EINEN RÜCKZUG MIT DER PÄDAGOGIN
9:00 bis 9:30 Uhr
Nach einem akustischen Signal mit einem Glöckchen werden die Kinder eingeladen an einem Angebot mit der Pädagogin teilzunehmen.
• Im Vordergrund stehen die Freude und der Spaß am gemeinsamen Tun.
• Miteinander werden Lieder gesungen, kleine Geschichten erzählt, Fingerspiele gespielt und viele kleine Besonderheiten kennengelernt.

ZEIT FÜR BESONDERE ANGEBOTE
10:00 bis 10:30 Uhr
• Bildungsangebote werden den Bedürfnissen des Kindes angepasst und unterstützen es so in seiner Entwicklung.
• Dem Lernen mit allen Sinnen, durch die ganzheitlich sinnorientierte Pädagogik, wird dabei eine besondere Bedeutung beigemessen.
• Die Bildungsangebote zu aktuellen Themen und Schwerpunkten werden in Kleingruppen durchgeführt.
• Bewegen bedeutet Entwicklung. Der Garten ermöglicht den Kindern sich an der frischen Luft zu bewegen. Gemeinsam spielen wir Kreisspiele, Laufspiele, wir balancieren, schaukeln, rutschen, klettern, spielen mit dem Sand oder fahren mit unseren Fahrzeugen.

ZEIT FÜR DAS WICKELN UND DAS TOILETTENTRAINING
Die Sauberkeitsentwicklung ist ein wichtiger Teil der Gesamtentwicklung des Kindes.
Beim Wickeln und Toilettentraining können wir ganz persönlich und liebevoll auf das Kind eingehen.
• Das Wickeln ist die Zeit für Einzelzuwendung und auch für liebe Worte, Streicheleinheiten und dem Respekt vor der Intimsphäre des Kindes. Im geschützten Raum für Zweisamkeit fällt es leichter, mit Mimik und Gestik zu spielen. Dies vermittelt dem Kind Geborgenheit und Vertrauen. Dadurch fühlt sich das Kind in der Wickelsituation geborgen.
• Das Bedürfnis des Kindes, auf die Toilette zu gehen, wird aufmerksam von uns wahrgenommen und unterstützt, bis das Kind sich auch von selbst traut, die Toilette zu benutzen.

ZEIT FÜR DAS MITTAGESSEN
11:00 bis 12:00 Uhr
• Beim Mittagessen wird auf eine abwechslungsreiche und gesunde Ernährung geachtet.
• Die Kinder werden von einer Pädagogin oder einer Kleinkinderzieherin an einem Tisch begleitet.
• Mit viel Einfühlungsvermögen lassen wir dem Kind Zeit, neue Speisen kennenzulernen und unterstützen das Streben nach Selbstständigkeit.
• Nach dem Essen werden die Hände und das Gesicht gewaschen.

12:00 bis 13:00 Uhr
In dieser Zeit werden die Halbtageskinder im Spielzimmer oder im Garten abgeholt.
• Die Kinder können in dieser Zeit den Vormittag ausklingen lassen, zur Ruhe kommen und auf das Abholen vorbereitet werden.

ZEIT FÜR DIE TRAUMSTUNDE
12:00 bis 14:00 Uhr
• Eine ruhige und angenehme Atmosphäre, sowie etwas Persönliches, wie ein Kuscheltier, eine Windel und ein Schnuller, geben dem Kind Geborgenheit, Sicherheit und Orientierung.
• Jedes Kind hat sein eigenes Bett.
• Im Hintergrund ertönt leise Entspannungsmusik für Kinder.
• Während des Einschlafens und der Traumstunde werden die Kinder von der Pädagogin, sowie einer Kleinkinderzieherin begleitet.

ZEIT, UM DEN TAG AUSKLINGEN ZU LASSEN
14:00 bis 17:00 Uhr
• Nach der Traumstunde werden die Kinder gewickelt, frisiert und bei Bedarf umgezogen.
• Anschließend findet die gemeinsame Nachmittagsjause statt.
• Der gemeinsame Tag findet seinen Ausklang im Garten oder in der Gruppe.
• Die Wünsche und Bedürfnisse der einzelnen Kinder stehen im Vordergrund und werden von uns individuell aufgegriffen.
• Der Tag für unsere Kinder endet um 17:00 Uhr, am Freitag um 15:00 Uhr.

RELIGIÖSE BILDUNG IM KINDERGARTEN & KITA

Die religiöse und ethische Bildung nimmt in unserer pädagogischen Arbeit einen wichtigen Stellenwert ein. In unserem Pfarrkindergarten ist die religiöse Erziehung kein Thema, das nur zu bestimmten Zeiten und Anlässen stattfindet, sondern ein integrierter Bestandteil des Alltags. Wir, als katholische Einrichtung, sind offen für Familien anderer Glaubenshaltungen und achten die religiöse Überzeugung, die dem Kind im Elternhaus vermittelt wird.
Umgekehrt erwarten wir von den Eltern anderer Glaubensrichtungen, dass sie das religiöse Angebot unserer Einrichtung akzeptieren.

RELIGIÖSE BILDUNG IM TAGESABLAUF

• Rituale als fester Bestandteil unserer Arbeit
• Kreuz im Gruppenraum
• Kreuzzeichen kennenlernen, Hände falten zum Gebet
• Verschiedene Gebetsformen praktizieren
(Morgengebet, Tischgebet, Singen von religiösen Liedern usw.)
• Festvorbereitungen
• Ganzheitlich sinnorientierte Pädagogik

RELIGIÖSE BILDUNG IM ALLTAG

• Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft, Achtung, Rücksichtnahme
• Den anderen so annehmen wie er ist
• Höflicher, wertschätzender und respektvoller Umgang miteinander
• Verzeihen können – sich entschuldigen
• Freude erleben
• Schöpfung bewusst erleben
• Dankbar sein

UNSER SCHWERPUNKT
GANZHEITLICH SINNORIENTIERTE PÄDAGOGIK

Die ganzheitlich sinnorientierte Pädagogik, das oft auch als „Kett-Methode“ bekannte religionspädagogische Konzept von Prof. Franz Kett und Sr. Esther Kaufmann aus Bayern, hat ihren Ursprung in einer ganzheitlich sinnorientierten Arbeit mit Kindern. Religiöse Erziehung hin zu einem lebendigen Glauben hat den Ursprung in der Erfahrung und im Erleben von Individualität, Gemeinschaft und Beziehung. Durch spielerisches Gestalten sollen diese menschlichen Bedürfnisse geweckt, ausgelebt und vertieft werden.
Der Weg der ganzheitlichen religiösen Erziehung führt von der Identitätsfindung weiter zum Du in der Gemeinschaft hin zu einem tieferen Lebenssinn. Die Inhalte und Methoden stellen das Kind, den Menschen, in seiner Ganzheit in den Mittelpunkt. Berührbarkeit und Sensibilität gelten als wesentliche Säulen.

Anhand von Bodenbildern aus Tüchern und verschiedensten Legematerialien werden innere Prozesse veräußerlicht und äußere Geschehnisse verinnerlicht und gleichzeitig verbildlicht. Alle Sinne werden aktiviert und ermöglichen dem Kind ein sich Einbringen mit all seinen Möglichkeiten. Das „Versprachlichen“ basiert auf dem Erzählen von Märchen, biblischen Geschichten und Gleichnissen sowie dem Einüben von Grundhaltungen wie Dankbarkeit, Lob, Lebensfreude und ähnlichem.

Vom ICH zum DU zum WIR. Das Kind lernt sich selbst in seiner Einzigartigkeit besser kennen, es begegnet einem DU in respektvoller, aufmerksamer Weise und gelangt auf diesem Weg zu einem lebendigen WIR. So geschieht Entwicklung und Lernen nicht nur im kognitiven Bereich, sondern erfasst den kleinen Menschen in seiner gesamten Persönlichkeit.
In den gelegten Bodenbildern kommt diese Beziehungspädagogik stark zum Ausdruck:

„Ich hinterlasse eine unverwechselbare Spur, gemeinsam entsteht ein Ganzes.“

Diese besondere Form der Pädagogik findet Einklang bei unterschiedlichen Angeboten und wird angewendet bei:

• Elternabenden
• Geburtstagsfeier
• Adventfeier
• Gottesdienst
• einmal pro Woche in der Gruppe

BILDUNGS- UND ERZIEHUNGSBEREICHE

Der Kindergarten hat neben der Betreuungsaufgabe auch einem Erziehungs- und Bildungsauftrag nachzugehen. Daher ist es für uns von besonderer Bedeutung, den Kindern die bestmögliche Chance zu bieten, sich positiv weiterentwickeln zu können. Entscheidend dafür sind eine gute Qualität der Bildungsangebote sowie der Zugang zu vielfältigen Spiel- und Lernmöglichkeiten.
Die sechs Bildungs- und Erziehungsbereiche sind im bundesländerübergreifenden Bildungsrahmenplan beschrieben und definiert. Wir, in unserem Haus, arbeiten sowohl nach dem religionspädagogischen Bildungsrahmenplan als auch nach dem bundesländerübergreifenden Bildungsrahmenplan.

Die Bildungsarbeit im Kindergarten ist sehr umfangreich, daher werden zu den einzelnen Bildungsbereichen passende Angebote ausgewählt.

Emotionen und soziale Beziehungen

Kinder werden stark von Gefühlen geleitet und müssen mit diesen erst umgehen lernen.
In folgenden Situationen wird dieser Bildungsbereich erworben:
• vielfältige Freundschaft zu anderen Kindern und Erwachsenen aufbauen
• selbst einen Platz in der Gruppe finden
• Regeln aushandeln
• Konflikte selbständig lösen
• eigene Interessen durchsetzen
• sich und andere akzeptieren

Ethik und Gesellschaft

In diesem Bildungsbereich steht die Vermittlung von Werten und religiösen Aspekten im Vordergrund.

In folgenden Situationen wird dieser Bildungsbereich erworben:
• religiöse Erzählungen
• Lieder
• Gedichte und Gebete
• Feste und Feiern im Jahreskreis
• religiöse Feste in der Pfarre
• Anwendung der Höflichkeitsformen

Sprache und Kommunikation

Sprache ist das wichtigste Mittel, um mit anderen in Kontakt zu treten, um sich auszudrücken, um sich selbst und andere zu verstehen.

In folgenden Situationen wird dieser Bildungsbereich erworben:
• Geschichten
• Fingerspiele
• Bilderbücher
• Gedichte
• Wortspiele wie Reimen
• Dialoge und Gespräche im Alltag
• Theaterstücke
Bewegung und Gesundheit

Kinder besitzen einen natürlichen Bewegungsdrang, dem im Kindergarten genug Raum gegeben wird.

In folgenden Situationen wird dieser Bildungsbereich erworben:
• Bewegungseinheiten, Bewegungslandschaften, Bewegungsbaustellen
• Rhythmikeinheiten
• Sing- und Kreisspiele
• Tänze
• Zwischenübungen
• Bewegung im Freien

Ästhetik und Gestalten
Die Begriffe Ästhetik, Kreativität,
Fantasie und Gestalten spielen
in unserem Kindergarten eine
bedeutende Rolle.

In folgenden Situationen wird dieser Bildungsbereich erworben:
• Freies Zeichnen
• Zeichnen zu einem Thema
• Gestalten für besondere Anlässe
• Basteln von Raumdekorationen
• Malen mit verschiedenen Farben
• Kreatives Gestalten mit verschiedenen Werkzeugen wie zum Beispiel Schere, Hammer, Webnadel und vieles mehr.

Natur und Technik

Die Kinder haben einen natürlichen Drang ihre Umwelt zu erforschen und zu entdecken.

In folgenden Situationen wird dieser Bildungsbereich erworben:
• Experimente
• Wald- und Naturtage
• Ausflüge und Exkursionen
• Verkehrserziehung
• Naturvorgänge beobachten
• Mathematik, wie zum Beispiel Zahlen und Mengen, Raum und Zeit, Formen und Größen

KOMPETENZEN

Aus den Angeboten der genannten Bildungs- und Erziehungsbereichen entwickeln Kinder Kompetenzen.
Unter Kompetenzen versteht man Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die nach und nach erlernt werden. Wir unterscheiden fünf wichtige Kompetenzen, die im Spiel und durch Angebote erworben werden.

Selbstkompetenz
ist die Fähigkeit, für sich selbst
verantwortlich handeln
zu können.

Wir geben den Kindern die Möglichkeit:
• selbständig zu werden
• Verantwortung für ihre eigenen Handlungen zu übernehmen
• ein positives Selbstwertgefühl zu entwickeln
• sich mit Problemsituationen auseinanderzusetzen und eigene Lösungsstrategien zu entwickeln
• Eigeninitiative zu entwickeln
• eigenen Kräften zu vertrauen

Sozialkompetenz
ist die Fähigkeit, das soziale Leben in Gesellschaft, Familie und Gruppe zu bewältigen.

Wir geben den Kindern die Möglichkeit:
• sich in einer Gruppe einordnen zu können
• Regeln zu akzeptieren und einzuhalten
• Konflikte selbständig zu lösen
• eigene Gefühle zu erkennen und in Worte zu fassen
• Gefühle anderer zu erkennen und zu akzeptieren
• eigene Interessen wahrzunehmen und auszudrücken
• bei Entscheidungen Verantwortung für sich und andere zu übernehmen
• Wertschätzung anderen entgegenzubringen

Sachkompetenz

ist die Fähigkeit, für Sachbereiche urteils- und handlungsfähig zu sein.

Wir geben den Kindern die Möglichkeit:
• Sachgebiete mit allen Sinnen wahrzunehmen
• Entdecktes und Erlebtes in Sprache zu fassen
• Urteils- und Handlungsfähigkeit zu entwickeln
• Grundeinsichten in Naturvorgänge zu erhalten
• sich theoretisches und praktisches Wissen anzueignen
• Wahrnehmungs- und Ausdrucksfähigkeit zu entwickeln
• sich logisches und vernetztes Denken anzueignen
• Umwelt und Zeitorientierung zu entwickeln

Lernmethodische Kompetenz
ist die Fähigkeit ein Bewusstsein zu entwickeln, „was und wie man lernt“. Diese Kompetenz erwerben erst die Vorschulkinder – die Kinder im letzten, verpflichtenden Bildungsjahr.

Wir geben den Kindern die Möglichkeit:
• beim spielerischen Lernen mit anderen zu kooperieren
• eigenes Lerntempo kennenzulernen
• eigene Lernwege zu verstehen, einzusetzen und zu erweitern
• eigenes Wissen in die Gemeinschaft einzubringen
• Lösungswege zu finden
• Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden
• Bereitschaft zu entwickeln, von anderen zu lernen

Metakompetenz
ist die Fähigkeit, seine eigene Entwicklung einzuschätzen und die erworbenen Kompetenzen und Lernwege anzuwenden.

Wir geben den Kindern die Möglichkeit:
• eine Aufgabe selbständig zu lösen
• Herausforderungen bewältigen zu können
• Erfolge und Misserfolge eigener Handlungen zu erkennen
• zu erkennen, ob noch Unterstützung benötigt wird
• um über das eigene Denken nachzudenken
• zum Beantworten der Frage, wie man zu einem Ziel kommt
• Wissen anzuwenden
• Lernen zu lernen
• den Weg des erfolgreichen Lernens und den Weg dorthin bewusst wahrzunehmen

Integration im Kindergarten

„Ich darf sein, wer ich bin
und werden, der ich sein kann.“

(Wilhard Becker und Ulrich Schaffer)

Der Pfarrkindergarten Griffen lebt Integration und bietet allen Kindern die Möglichkeit miteinander und voneinander zu lernen.
Zusätzlich zur gruppenführenden Kindergartenpädagogin und Kleinkinderzieherin wird eine Fachkraft der AVS (Arbeitsvereinigung der Sozialhilfe Kärntens) aus dem Fachbereich der AEH-Frühförderung (Ambulante Erziehungs-Hilfe) den Prozess des gemeinsamen Lernens von- und miteinander stärken.
Unterschiedliche Voraussetzungen der Kinder benötigen ein unterschiedliches Angebot der Förderung. Die Sonderpädagogin der AEH-Frühförderung legt den Schwerpunkt ihrer Arbeit auf die individuelle, ganzheitliche Förderung der Kinder sowie die Beratung und Begleitung von Eltern/Erziehungsberechtigten und den Pädagoginnen im Pfarrkindergarten Griffen.
Im Rahmen der gelebten Integration hat jedes Kind die Möglichkeit:
• seine Vorurteile und Ängste abzubauen
• Wertschätzung und Akzeptanz aufzubauen
• Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl zu stärken sowie durch tägliches Miteinander ein Zusammengehörigkeitsgefühl zu erleben

BEOBACHTUNG, DOKUMENTATION UND ENTWICKLUNGSGESPRÄCHE

In unserem Kindergarten und Kindertagesstätte ist die Dokumentation und Beobachtung ein wichtiger Bestandteil für die weiterführende pädagogische Planung. Unter einer Beobachtung versteht man das bewusste Hinschauen auf die Entwicklung des Kindes. Jedes Kind hat das Recht, in seiner Individualität wahrgenommen zu werden. Wir wollen die Kinder in ihrer Entwicklung begleiten, fördern und unterstützen und sehen uns als Entwicklungsbegleiter. Durch die Beobachtung erfahren wir vieles über das Kind und können es in der weiteren Entwicklung fördern und unterstützen.
Im Kindergartenjahr werden Eltern zu einem Entwicklungsgespräch eingeladen. Die Basis für diese Entwicklungsgespräche ist die Dokumentation und Beobachtung der einzelnen Entwicklungsschritte.
In den Entwicklungsgesprächen erhalten Eltern Informationen über die Entwicklung der Kinder im Kindergarten, deren Stärken und Schwächen, persönliche Vorlieben und soziale Beziehungen in der Gruppe. Ebenso werden Eindrücke und Sichtweisen der Eltern von zu Hause mit der Pädagogin ausgetauscht.

FESTE UND FEIERN IM JAHRESKREIS
FESTE, DIE WIR GEMEINSAM MIT DER PFARRE FEIERN

• Erntedank
• Martinsfest
• Nikolausandacht
• Anbetungstag
• Kinderfasching
• Schloßbergkreuzweg
• Osterkerzensegnung
• Muttertag
• Abschlussgottesdienst der Schulanfänger
• Krabbelgottesdienst

FESTE IM KINDERGARTEN & KITA

• Geburtstagsfeier
• Adventfeier

FESTE, BEI DENEN WIR ELEMENTE MITGESTALTEN

• Altentag der Pfarre Markt Griffen
• Adventeröffnung der Marktgemeinde Griffen
• Tag der Sonne

KOOPERATION
Zusammenarbeit mit anderen Institutionen

Unser Kindergarten ist bestrebt, mit anderen Einrichtungen und Institutionen zusammenzuarbeiten. Damit ermöglichen wir den Kindern einen Einblick in öffentliche Einrichtungen, um weitere Erfahrungen zu sammeln, Personen von außerhalb und das öffentliche Leben kennenzulernen.
Eine sehr enge Zusammenarbeit besteht mit der Pfarre Markt Griffen. Immer wieder werden diverse kirchliche Feste und Feierlichkeiten mitgestaltet und mitgefeiert. Erntedankfest, Martinsfest, Kinderfasching, Schlossbergkreuzweg und Muttertagsmesse sind nur einige Ereignisse, die wir gemeinsam feiern.
Auch mit der Marktgemeinde Griffen gibt es eine rege Zusammenarbeit: ein jährlicher Wandertag auf den Griffner Schlossberg, die Mitgestaltung beim Griffner Adventzauber, Tag der Sonne und vieles mehr.

• Eltern
• Pfarre Markt Griffen
• Gemeinde Markt Griffen
• Caritas & Du Kärnten
• Land Kärnten
• IBB – Institut für Bildung und Beratung
• Gesunde Küche
• Gesunde Gemeinde
• Gemeindebücherei
• VS-Griffen
• NMS Griffen
• Praktikannten und Praktikantinnen
• Bafep Klagenfurt – Bildungsanstalt für Elementarpädagigik
• AVS
• ADEG – Verhounig Rudi
• Fleischerei Freitag
• RAIBA Griffen
• AMS – Völkermarkt
• Griffner Unternehmen
• Griffner Vereine

Quellenangabe
• Chronik – Pfarrkindergarten Griffen
• Kärntner Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz-K-KBBG, Fassung vom 27.02.2017
• „Österreichischer Bildungsrahmenplan“, 2009 Charlotte Bühler Institut,
• Zitate Internet
• Hauseigene Chronik des Pfarrkindergartens Griffen
• Charlotte Bühler Institut: Bundesländerübergreifender Bildungsrahmenplan, 2009
• Bundesministerium für Gesundheit und Familie, AGES-Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH: Richtige Ernährung für mein Kind – leicht gemacht
• Schuster Gernette: Abschlussarbeit. Zurück zu den Wurzeln.
• Kett Franz: Handout. Die Entwicklungsgeschichte der Religionspädagogischen Praxis.
• Bäck Gabriele, Hajszan Michaela, Bayer-Chisté Natalie: Praktisch Didaktisch

Führe dein Kind immer nur eine Stufe nach oben.
Dann lass ihm Zeit, zurückzuschauen um sich zu freuen.
Lass es spüren, dass auch du dich freust,
und es wird mit viel Freude die nächste Stufe nehmen.
(Franz Fischereder)